Sparkassen in Niedersachsen mit erfreulichen Zuwächsen im Kundengeschäft

Solide Ertragslage in 2010

08.03.2011 – SVN: Pressemitteilung Nr. 2/11

Für die Sparkassen in Niedersachsen ist das Geschäft mit privaten und mittelständischen Kunden im Jahr 2010 gut gelaufen. Thomas Mang, Präsident des Sparkassenverbandes Niedersachsen, verwies mit Blick auf einen deutlichen Zuwachs im Kreditneugeschäft an Unternehmen und Selbständige um 22 Prozent auf über 6,8 Mrd. Euro auf die Rolle der Sparkassen als Wachstumsbegleiter sowie Mittelstandsfinanzierer Nummer Eins. „Sollte der Aufschwung anhalten und bleiben die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen konstant, könnte auch 2011 zu einem guten Jahr für die Sparkassen in Niedersachsen werden“, so Mang vor Journalisten in Hannover.

Die private Geldvermögensbildung der Kunden der Sparkassen nahm in 2010 auf über 700 Mio. Euro zu. Getragen wurde das Wachstum von einem deutlichen Anstieg der Termingelder um über 10 Prozent auf 3,3 Mrd. Euro. Bedingt durch das niedrige Zinsniveau standen die kurz- bis mittelfristigen Geldanlagen in der Gunst der Anleger weit oben. Insgesamt stiegen die Kundeneinlagen bei den niedersächsischen Sparkassen um 1,6 Mrd. Euro oder 2,6 Prozent auf 63,6 Mrd. Euro.

Mit Blick auf die Erfolgskennzahlen der niedersächsischen Sparkassen sprach Mang von einer sehr soliden Ertragslage der Sparkassen in Niedersachsen. Das Betriebsergebnis vor Bewertung stieg um 140 Mio. Euro auf über 1 Mrd. Euro an. Mit 1,11 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme erzielten die Sparkassen erstmals seit fünf Jahren wieder ein Ergebnis deutlich oberhalb der Eins. Das Betriebsergebnis nach Bewertung in Höhe von 497 Mio. Euro erreichte mit 0,54 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme den besten Wert seit 2005. Der Zinsüberschuss lag mit 2,2 Mrd. Euro deutlich über dem Wert des Jahres 2009 und mit 2,38 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme auf dem Niveau des Jahres 2005.

Erfreut zeigte sich der Präsident des Sparkassenverbandes Niedersachsen über den Rückgang des Verwaltungsaufwandes um 2,7 Pro-zent auf knapp 1,8 Mrd. Euro. Wesentlich dazu beigetragen hätten Kostensenkungseffekte beim IT-Aufwand, der in den letzten fünf Jahren um fast 20 Prozent zurückgegangen ist. Mang geht davon aus, dass „in den nächsten Jahren weitere signifikante Kosteneinsparungen realisiert werden können“.

Im Vergleich zum Vorjahr nahmen die Bewertungen für das Kreditgeschäft der niedersächsischen Sparkassen deutlich auf knapp 180 Mio. Euro ab. Nach Angaben von Mang seien durch das erfreuliche konjunkturelle Umfeld und die robuste Verfassung der niedersächsischen Wirtschaft Wertberichtigungen erspart geblieben, die ursprünglich befürchtet worden waren. Die guten Ergebnisse nutzten die Sparkassen, um ihre Substanz spürbar zu stärken.

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Michael Schier
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