Sparkassen erwarten ordentliches Ergebnis für 2011

Deutliche Zuwächse im Kreditgeschäft und Verbraucher schützen, statt entmündigen

21.09.2011 – SVN: Pressemitteilung Nr. 8/11

Die Sparkassen in Niedersachsen sind im Geschäft mit privaten und mittelständischen Kunden im ersten Halbjahr 2011 gut unterwegs. Der Präsident des Sparkassenverbandes Niedersachsen, Thomas Mang, berichtete vor Journalisten in Hannover von einem sehr guten Kreditgeschäft mit mittelständischen Kunden sowie von einem guten Verlauf des privaten Wohnungsbaukreditgeschäfts.

Die 46 Sparkassen in Niedersachsen haben ihren Kreditbestand an Unternehmen im ersten Halbjahr 2011 um rund 320 Mio. Euro auf knapp 32,3 Mrd. Euro erhöht. Die niedersächsischen Sparkassen sagten im ersten Halbjahr 2011 neue Kredite an Unternehmen in einem Volumen von rund 3,3 Mrd. Euro zu. Damit stiegen sie um 5,1 Prozent oder 160 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch im Privatkundengeschäft zeigt der Trend nach oben. Private Wohnungsbaukredite stiegen im ersten Halbjahr um rund 190 Mio. Euro auf knapp 25,8 Mrd. Euro im Bestand. Die Zusagen legten sogar um rund 220 Mio. Euro (+14,4 Prozent) gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. „Bei den Erfolgskennziffern erwarten wir 2011 für die Sparkassen in Niedersachsen ein ordentliches Ergebnis. Wir gehen von einem Betriebsergebnis vor Bewertung von knapp 970 Mio. Euro bei nahezu konstantem Zins- und Provisionsüberschuss aus“, so der Sparkassenpräsident.

Mobiles Bezahlen (Mobile Payment) bezeichnete Mang als ein Geschäftsfeld mit Zukunft. Dabei wird das Handy zur Geldbörse. Sogenannte Near Field Communication Chips ermöglichen, Geldbeträge an die Ladenkasse oder an ein anderes Mobiltelefon zu senden. Untersuchungen bestätigen, dass Kunden und der Handel den neuen Service annehmen. Niedersachsen ist für diese Technologie Anfang nächsten Jahres Pilotregion für flächendeckendes kontaktloses Bezahlen. Rund eine Million Karten werden von den Sparkassen in den Regionen Braunschweig, Hannover, Wolfsburg und Schaumburg mit der neuen Technologie versehen. In ausgewählten Geschäften können die Kunden Beträge bis zu 20 Euro ohne Eingabe der Karte oder der PIN bezahlen. Dies ist die technische Basis und damit ein erster Schritt in Richtung Mobile Payment.

„Regulierungsmaßnahmen und Verbraucherschutzvorschriften überziehen die Kreditwirtschaft in unangemessener sowie undifferenzierter Art und Weise. Die Regulationsdichte nimmt stetig zu. Aufsichtliche Anforderungen binden bei den Sparkassen hohe fachliche sowie personelle Ressourcen. Obendrauf kommen auf die Sparkassen erhebliche finanzielle Belastungen durch die EU-Einlagensicherungsrichtlinie, die Bankenabgabe und verschärfte Eigenkapital- und Liquiditätsvorschriften zu. Neue Verbraucherschutzvorschriften behindern zudem kunden-freundliches Geschäft“, so Thomas Mang. Der Sparkassenpräsident fordert zu einem Umdenken auf: „Maßstab sollte sein: Verbraucher zu schützen, statt zu entmündigen“.

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