Vermögensbarometer 2014: Stimmungshoch in der Bevölkerung - aber Geldpolitik bereitet Sorgen

24.10.2014 – SVN: Pressemitteilung 10/2014

Den Bundesbürgern geht es in materieller Hinsicht derzeit so gut wie lange nicht: 58 Prozent der Deutschen erklären, dass sie mit ihren finanziellen Lebensumständen zufrieden sind. Das ist ein Wert, der im Verlauf der vergangenen zehn Jahre deutlich gestiegen ist. Aber dennoch sind 45 Prozent der Bürger angesichts der aktuellen Geldpolitik und der historisch niedrigen Anlagezinsen besorgt. Das sind die Ergebnisse des „Vermögensbarometers 2014“, einer aktuellen, repräsentativen Studie des Wirtschafts- und Finanzforschungsinstituts icon im Auftrag des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV).

Aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsumfelds zählen die eigenen vier Wände auch in diesem Jahr zu den meist gewünschten Anlagemöglichkeiten: Mit 52 Prozent sieht jeder zweite Deutsche im selbst genutzten Eigenheim ein ideales Element der Altersvorsorge. Und noch einmal 25 Prozent halten Immobilien für ideal, die zur Vermietung erworben werden.

Im Gegensatz zu Immobilien haben andere Sparformen deutlich an Attraktivität verloren: Dies ist insbesondere bei der Kapitallebensversicherung der Fall, die aktuell nur noch 25 Prozent aller Befragten favorisieren. Deutlich weniger populär sind darüber hinaus die betriebliche Altersversorgung, festverzinsliche Wertpapiere (Anleihen) und Riester-Verträge.

Vertrauen steht weiterhin hoch im Kurs

Nach wie vor sind Finanzangelegenheiten Vertrauenssache – und die Menschen in Deutschland vertrauen ihren Sparkassen weit mehr als anderen Kreditinstituten: 55 Prozent schenken den Sparkassen ihr Vertrauen. Besonders wichtig ist der großen Mehrheit der Bundesbürger (81 Prozent) dabei, dass ihre Bank nicht nur gewinnorientiert arbeitet, sondern „auch auf das Wohlergehen der Menschen und Unternehmen im Geschäftsgebiet achtet“. 76 Prozent wollen, dass ihr Geldinstitut gezielt die regionale Wirtschaft stärkt, also beispielsweise Kredite vor Ort an Handwerker oder „Häuslebauer“ vergibt. Gut zwei Drittel (68 Prozent) finden es gut, wenn Finanzunternehmen öffentlich-rechtlich organisiert sind und von Städten und Landkreisen getragen werden.

Und: 52 Prozent der Bundesbürger, die sich bei Fragen rund ums Geld beraten lassen, tun dies in einer Sparkasse. Damit findet jedes zweite Beratungsgespräch über Vermögensbildung und finanzielle Vorsorge in Deutschland bei einem Sparkassenexperten statt.

 Im Rahmen der Untersuchung für das „Vermögensbarometer 2014“ wurden insgesamt 2.000 Verbraucher im Alter ab 14 Jahren im Juni und Juli 2014 befragt.

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Michael Schier
Pressesprecher
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