Wohnimmobilienkreditrichtlinie schränkt Kreditvergabepraxis über Gebühr ein

Kredit- und Handwerkssektor zeigen sich sehr besorgt

30.06.2016 – SVN: Pressemitteilung Nr. 6/16

Der Genossenschaftsverband Weser-Ems, die Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen, der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen und Bremen sowie der Sparkassenverband Niedersachsen warnen vor den Auswirkungen der Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie auf die Kreditvergabepraxis. Viele Kreditnehmer werden es demnach in Zukunft deutlich schwerer haben, Immobiliar-Verbraucherdarlehen aufzunehmen. Besonders betroffen sind Immobilieneigentümer, die über ein geringes Einkommen und kaum freies Vermögen verfügen, beispielsweise Senioren, die ihr Haus altersgerecht umbauen wollen, oder junge Familien, die eine eigene Immobilie erwerben möchten.

Hintergrund ist das Inkrafttreten der Wohnimmobilienkreditrichtlinie. Nach neuem Recht verlangt der deutsche Gesetzgeber, dass künftig die Höhe des Einkommens und des frei verfügbaren Vermögens bei der Kreditwürdigkeitsprüfung durch die Banken und Sparkassen ausschlaggebend sind. In einem gemeinsamen Positionspapier appellieren die Verbände aus dem Kredit- und Handwerkssektor an den Gesetzgeber, diesen Eingriff in die Kreditvergabepraxis zu korrigieren.

 

 

 

 

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Michael Schier
Pressesprecher
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