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Aufschwung der Sparkassen

01.01.1850

Für die "Sparmeister": der Vorläufer des Sparbuches, das erste Quittungsbuch der Sparkasse Osnabrück für den ersten Sparer aus dem Jahr 1825. (Bild: SVN)
Für die "Sparmeister": der Vorläufer des Sparbuches, das erste Quittungsbuch der Sparkasse Osnabrück für den ersten Sparer aus dem Jahr 1825. (Bild: SVN)

Um 1850 verfügte das Königreich Hannover bereits über ein gut ausgebautes und leistungsfähiges Sparkassenwesen. Auch im Herzogtum Braunschweig und im Großherzogtum Oldenburg hatten sich die Sparkassen fest etabliert. 1866 änderte Niedersachsen sein Gesicht: das Königreich Hannover wurde von Preußen annektiert und war seitdem eine preußische Provinz. Für die Sparkassen änderte sich dadurch zunächst wenig, da Preußen darauf verzichtete, sein Sparkassenrecht in der neuen Provinz einzuführen.

Wirtschaftlich nahmen die Sparkassen in dieser Phase einen nahezu ungebremsten Aufschwung. Ihre Zahl stieg im Königreich Hannover bis 1866 auf 117 und in der Provinz Hannover bis zum Jahr 1913 auf 183. Mit über 494 Filialen waren die Sparkassen flächendeckend vertreten. Die Provinz war mit Sparkassen gut versorgt und nahm unter den westlichen Provinzen Preußens sogar eine Spitzenstellung ein.

Meister im Sparen

Auch die Einwohner der Provinz Hannover waren Meister im Sparen. Knapp 1,5 Millionen Sparbücher gab es, bezogen auf 100 Einwohner war das ebenfalls ein Spitzenwert. Der Einlagenbestand pro Kopf der Bevölkerung lag über dem Durchschnitt des Reiches. Das Sparkassenwesen wurde hauptsächlich von den städtischen und den Kreis- bzw. Amtssparkassen getragen.

Nahezu alle Sparkassen in der Provinz waren öffentlich. Es bestanden die Stadtsparkassen und in den ländlichen Regionen die Kreis- und Amtssparkassen. Eine Besonderheit gab es in der Stadt Hannover. Dort existierte mit der „Kapital-Versicherungs-Gesellschaft“ eine Kasse, die zunächst größere Kapitalsummen annahm, dann aber 1875 zusätzlich eine Sparkasse einrichtete, die das übliche Sparkassengeschäft abwickelte.

Beide waren nicht auf die Stadt beschränkt und erfreuten sich in der gesamten Provinz reger Nachfrage. So sehr, dass sie im Jahre 1908 auch die Einlagensumme der 1823 gegründeten „Spar- und Leihcasse“ der Stadt Hannover übertraf. Die Sparkasse der Kapital-Versicherungs-Anstalt bestand bis 1943.

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