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"Bei den Sparkassen sparst Du sicher!"

Mit Aufklärungsarbeit und Information gegen die Banken- und Vertrauenskrise

15.07.1932

Das Misstrauen der Sparer in der Bankenkrise verlosch durch diverse Notverordnungen der Regierung nicht. Bald waren auch Genossenschaftsbanken und Konsumvereine von den massenhaften Abhebungen der besorgten Menschen betroffen, sodass die Reichsregierung mit zahlreichen Maßnahmen wie Kredit- und Auszahlungsbeschränkungen die Liquidität der Sparkassen sicherstellte.

In den Schalterhallen der rund 250 Sparkassen des Hannoverschen Sparkassenverbandes wurden Bekanntmachungen ausgelegt:

„Durch Verordnung des Reichspräsidenten vom 15. Juli dürfen Sparkassen, Banken, Genossenschaften und sonstige Geldinstitute Barauszahlungen nur leisten, wenn die Zahlungsmittel nachweislich zur Zahlung von Löhnen, Gehältern, Arbeitslosen- und Krisenunterstützungen, Leistungen an Versicherte der Sozialversicherung benötigt werden.“

Aufklärung tut not

Doch in ihrer Wirkung weitaus effektiver dürfte die breit angelegte Aufklärungskampagne der Sparkassen gewirkt haben. Mit Rundfunkansprachen, Anzeigen-Kampagnen, Artikeln in Zeitungen sowie mit Antworten auf häufig gestellte Fragen – heute würde man von FAQs sprechen – versuchte man das Vertrauen der Sparer zurückzugewinnen.

Auch der Hannoversche Sparkassenverband setzte auf Aufklärung und veranlasste, dass im gesamten Verbandsgebiet auf öffentlichen Verkehrsmitteln, nämlich „sämtlichen Kraftpost-Omnibussen“ Werbeplakate mit der Botschaft: „Bei den öffentlichen mündelsicheren Sparkassen der Städte, Kreise, Ämter und Gemeinden sparst Du sicher!“ angebracht wurden.

Im Geschäftsbericht von 1932 stellte der Hannoversche Sparkassenverband zufrieden fest: „Die Sparkassen haben, unterstützt von ihrer Organisation, sofort alle Maßnahmen ergriffen, um diesem Zustand ein Ende zu bereiten. Mit Genugtuung kann heute festgestellt werden, dass die von ihnen in den Tageszeitungen, in Versammlungen und in den eigenen Geschäftsräumen betriebene intensive Aufklärungsarbeit und Sparwerbung nicht ohne Erfolg geblieben ist.“

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