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Ernst Klußmann

Vorsteher der Sparkassenverbandes Niedersachsen von 1913 bis 1933

01.01.1913

Ernst Wilhelm Albrecht Julius Klußmann hat mit 4 Vornamen weniger als halb so viele, wie Karl-Theodor zu Guttenberg. Er wurde 1863 als Sohn des Obergerichtsanwaltes Dr. Klußmann in Osnabrück geboren.

1891 wurde er zum rechtskundigen Senator der Stadt Osnabrück gewählt und war später Oberbürgermeister der Stadt.
Schon bald nach der Gründung des Sparkassenverbandes Niedersachsen 1887 tat sich Klußmann als Förderer des Sparkassenwesens hervor. Er war überzeugt von den kommenden Entwicklungsmöglichkeiten der Sparkassen.

Klußmanns Wirken im Verband

Nach dem Tod von Stadtsyndikus Hans Eyl wurde Klußmann 1913 in das Amt des Verbandsvorstehers berufen, denn der Verbandsvorstand vertraute ihm und seiner Arbeit sehr.

Auf seine Bemühungen hin wurde bereits 1893 eine Geldvermittlungsstelle für die Sparkassen eingerichtet, die einen Ausgleich zwischen Sparkassen mit Geldüberfluss und denen mit Geldmangel dienen sollte. Bisher, so beschrieb es Klußmann auf dem 7. Hannoverschen Sparkassentag 1892, trat die Sparkasse mit einem Bankier in Verbindung, der ihr das Geld zu möglichst hohen Zinsen gab. Und die Sparkassen mit Geldüberfluss wollten ihr Geld ebenfalls nicht einfach liegen lassen und legten ihr Geld ebenfalls bei einem Bankier an, der natürlich möglichst wenig Zinsen dafür hergab. Klußmann berichtete weiter:

„Es ist mir von glaubhafter Seite einbezeugt und ich selbst glaube die Erfahrung gemacht zu haben, dass in vielen Fällen der Bankier das von der einen Sparkasse bei ihm niedergelegte Geld sofort wieder bei einer anderen Sparkasse, welche Geld nötig hat, zinslich belegt und die oft ganz erhebliche Zinsdifferenz einfach [zu Gewinn macht].“

Warum also nicht eine sparkasseninterne Umschlagstelle schaffen? Gesagt, getan! Bis 1915 vermittelte die Sparkasse Osnabrück zwischen Kassen mit Geldmangel und solchen mit Geldüberfluss. Danach übernahm die 1914 gegründete Girozentrale diese Aufgabe.

In seiner 20-jährigen Amtszeit hat Klußmann besonders die Giroorganisation vorangetrieben und die Sparkassen durch die schwierige Zeit des ersten Weltkrieges und der Inflation begleitet.

Mit 70 Jahren trat Ernst Klußmann 1933 von seinem Amt zurück. Er starb 1941.

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