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Machtergreifung und Gleichschaltung

Ein dunkles Kapitel beginnt

01.01.1933

Mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 begann die „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten. Die Länder, sämtliche öffentliche Einrichtungen und Behörden wurden „gleichgeschaltet“ und auf den neuen Kurs eingeschworen. Dieser Prozess der gesellschaftlichen und politischen Vereinheitlichung erreichte auch die Sparkassen. Die Jahre der NS-Diktatur von 1933 bis 1945 bilden für die Sparkassen das schwärzeste Kapitel ihrer Geschichte.

Die Sparkassen hatten von Anfang an die Sympathien der Nationalsozialisten. Sie galten als am Wohl des Volkes orientiert und bodenständig. Zudem hatten sie die meisten Kunden und waren flächendeckend über das gesamte Land verteilt. Die Nationalsozialisten versuchten daher, die Sparkassen rigoros für ihre Ziele zu instrumentalisieren. Damit dies gelang, mussten die Institute erst einmal unter Kontrolle gebracht werden.

Instrumentalisierung der Sparkassen

1933 entstand im Reichwirtschaftsministerium ein Papier mit dem vielsagenden Titel „Sparkassen und Nationalsozialismus“, verfasst von dem NSDAP-Parteiideologen Gottfried Feder. Darin heißt es

„Für den neuen Aufbau des deutschen Geld- und Kreditwesens in nationalsozialistischem Sinne sind sie [=die Sparkassen] der wichtigste Teil.“ Auch wenn die teils programmatischen und dirigistischen Ansätze nicht weiterverfolgt wurden, so sorgte das NS-Regime mit der „Gleichschaltung“ der leitenden Organe von Sparkassen, Girozentralen und Verbände dafür, dass die Geschäftspolitik an den Zielen des nationalsozialistischen Staates ausgerichtet wurde.

Nazifizierung der Kreditwirtschaft


Auch die Sparkassen konnten sich dem Druck nicht entziehen, mit dem das Regime sich Banken und Wirtschaft unterordnete. Es waren wirtschaftlich schwierigen Zeiten, nach dem Börsencrash 1929 und der Bankenkrise 1931, die Konkurse einzelner Banken nach sich gezogen hatte.

Politisch waren die Banken und ihre Organisationen 1933 in einer geschwächten Position gegenüber dem erstarkenden Regime. Der Dachverband, der Deutsche Sparkassen- und Giroverband in Berlin wurde als “Wirtschaftsgruppe Sparkassen“ dem Reichswirtschaftsministerium unterstellt. Der langjährige Präsident Dr. Kleiner musste 1935 sein Amt an Dr. Johannes Heintze abtreten, der per Erlass auf den Posten gehoben wurde.

Gleichschaltung des Verbandes und der Sparkassen

Der Niedersächsische Sparkassen- und Giroverband unterstand dem Oberpräsidenten und Gauleiter von Hannover. Bei den Sparkassen erfolgte die Gleichschaltung über die Kommunen. Die Bürgermeister und Landräte bestimmten das Personal der Sparkassen und da dieses „durch das Vertrauen von Partei und Staat“ berufen und nicht mehr gewählt wurde, konnten linientreue Kandidaten eingesetzt werden. Bürgermeister der NSDAP konnten so das Personal der Sparkassen recht einfach austauschen.

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