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Werner Krüger

1. Niedersachsen ohne Sparkassen ist …

… für mich undenkbar.

Und ich habe auch Beispiele dafür: Wir haben in Hildesheim ja den Blaupunkt Konzern. Der hatte in den 60er Jahren, als die bargeldlose Lohn- und Gehaltszahlung eingeführt wurde, 11.000 Mitarbeiter. Es war schwierig für die Sparkasse, diese Leute als Kunden zu bekommen, denn ihre Hausbank war die Deutsche Bank.

Ich hatte mit dem Betriebsrat von Bosch-Blaupunkt recht guten Kontakt und die haben mich eingeladen zur Betriebsversammlung. Die Deutsche Bank war auch eingeladen, die ist nicht gekommen und zwar deshalb nicht, weil sie gesagt hat, dass sie das Ganze organisatorisch nicht schaffen.

Wir als Sparkasse hatten eine Filiale direkt vor dem Werk und die Deutsche Bank hatte in Hildesheim gar keine. Also hat die Sparkasse das übernommen. Wir haben dann extra Kassenstunden für ausländische Mitarbeiter eingeführt, denn Bosch-Blaupunkt hatte ja viele Ausländer als Mitarbeiter angeheuert. Also gab es bei uns Kassenstunden mit Dolmetschern auf Italienisch, Jugoslawisch, Spanisch und Türkisch.

2. Was wäre Ihr Leben ohne die Sparkasse?

Es wäre nicht so gelaufen, wie es gelaufen ist. Ich muss dazu sagen, dass ich gar nicht zur Sparkasse wollte. Als es in der Handelsschule darum ging, was wir machen werden, es war die Zeit vor der Währungsreform, da sagte ich: technischer Zeichner. Das hatte sich bei mir irgendwo so festgesetzt. Ich konnte ganz gut Kunstschrift schreiben und solche Dinge.

Doch mein Lehrer sagte nur zu mir: „Um Gottes Willen! Das kann doch wohl nicht sein! Mein Bruder ist bei der Sparkasse Leiter der Kreditabteilung. Bewerben Sie sich bei der Sparkasse. Gehen sie zur Sparkasse, das ist ein Beruf mit Zukunft!“

Ich habe mich also bei der Sparkasse und bei der Stadtverwaltung beworben. Und prompt kamen von beiden Absagen. Aber ich hatte Glück, denn ein Bewerber sagte 8 Tage vor Einstellungsbeginn ab. So bin ich noch einmal ins Gespräch gekommen, weil der Direktor meinte, ich hätte gute Zeugnisse und habe die Stelle bekommen.

3. Beschreiben Sie den Sparkassengedanken in einem Satz.

Für mich ist ein Wirtschaftsleben ohne die Sparkassen einfach nicht denkbar. Die Sparkassen decken das gesamte Umfeld ab. Das fängt beim Schulsparen an und geht bis zu den Girokonten und Geschäftskonten.

4. Was würden Sie den Sparkassen in Niedersachsen empfehlen?

Ich würde den Sparkassen empfehlen, dass sie sich noch mehr auf die Kunden, und zwar auch auf die Älteren, einstellen. Sie haben einen Großteil älterer Kunden, die nicht so Automatenversessen sind. Manche können die Automaten gar nicht bedienen und gehen deshalb dorthin, wo sie noch einen persönlichen Ansprechpartner haben. Und den gibt es sogar bei den Sparkassen zum Teil gar nicht mehr, weil sie glauben durch die Automatisierung einen größeren Gewinn einfahren zu können.

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